Geschichte: Pfarrhaus

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Das Vorhandensein einer Pfarrei kann mit der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Niedergrunstedt als „Grunstete“ im Jahre 1289 in Zusammenhang gebracht werden. 1363 wird erstmals ein Niedergrunstedter Pfarrer (Herbort v. Omstete) in einem Kaufvertrag als Käufer erwähnt.

Vom Vorhandensein eines Pfarrhauses erfährt man erstmals durch eine Brandkatastrophe 1646 während des 30-jährigen Krieges. Am Gründonnerstag 1646 früh ist im Pfarr- und Schulhaus samt Scheunen und Ställen nach Abzug der über Nacht hier gelegenen schwedischen Soldaten vom Müllerischen Regiment Feuer ausgebrochen.

Nach Abschluß des Neuaufbaus der Kirche zwischen 1727 und 1729 erfolgte im Jahre 1730 der Umbau des alten Pfarrhauses. Zum Pfarrhaus gehören mehrere Scheunen und ein großes Pfarrgrundstück.

1983 entsteht eine Gartenanlage auf dem Grundstück „Hinter dem Pfarrgarten“ für Mitarbeiter des Kreiskirchenamtes Weimar. Eine der ehemaligen Pfarrscheunen wurde nach Verkauf an die Ortsgemeinde der Feuerwehr zur Verfügung gestellt und 1992 saniert.

Bis heute ist das Pfarrhaus mehrmals umgebaut worden. 1996 wurde das Dach erneuert. Eine weitere umfassende Sanierung des eingeschossigen Gebäudes mit ausgebautem Dachgeschoß und Unterkellerung (teilweise Gewölbekeller) erfolgte in den Jahren 1997 – 1998.

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